Monatszyklus – Der ars**kalte Januar

Um mir selber in den Ars** zu treten was meinen Blog angeht, gibt es nun die neue Kategorie Monatszyklus. Einfach mal durchatmen und einen kleinen Rückblick auf den vergangenen Monat werfen.

„Fernweh“ 2017

Was habe ich von meiner (nicht vorhandenen) Liste abgearbeitet? Was ist dazu gekommen?

Naja, erstmal zum positiven: Ich habe das Jahr mit 46,5 Urlaubstagen begonnen. 46,5 Tage??? Ja genau! 30 Tage Grundurlaub, 5 Zusatzurlaub (darauf hat man einen Anspruch!) und 11,5 Tage Resturlaub vom letzten Jahr. Da ich diesen aufbrauchen sollte (verfallener Urlaub ist gar nicht mein Ding) hatte ich im Januar eine ganze Woche Urlaub.

Und nun zum eher negativen: Ich war nicht im Urlaub. So gerne wie ich auch wollte, es gab leider keine Möglichkeit mal wieder zu verreisen. So ein paar Tage Valencia bei den Temperaturen wären unglaublich fein gewesen, allerdings habe ich weiter abgebaut und meine Psyche schlägt mir dadurch auf den Magen/ Darm. Das sowas für einen Rollstuhlfahrer nicht besonders fein ist muss ich ja wohl nicht extra erwähnen. Es ist einfach zum kotzen!

Mir fehlt das Reisen… Ich habe so das Gefühl (leider ist es wohl nicht nur ein Gefühl), dass mir die Zeit wegläuft. Es gibt noch so vieles zu sehen und ich weiß, dass ich kaum etwas davon sehen werde. Sicherlich sollte man die kleinen Dinge zu schätzen wissen, aber was ändert das, wenn man unglücklich ist. Meine liebste Mutter meint immer:

„Wenn du von heute auf morgen laufen könntest, wärst du dein Leben lang auf Reise“

Recht hat sie!

…und sonst so?

Egal wie positiv ich versuche das neue Jahr anzunehmen, der Tritt in die Fresse hat nicht lange auf sich warten lassen! Mein „BFF“ hat sich beim Skifahren schwer verletzt! Natürlich nicht beim Pro-Free-Skiing, sondern mit einer Freundin auf der „Kinder-Piste“.

Warum das ganze denn nun ein Tritt in die Fresse ist? Naja, egal wie schlecht es mir ging, er war IMMER für mich da! Meistens war er der Erste, der mich im z.B. Krankenhaus besucht hat. Und nun: Ich hab keine Ahnung, wie ich ihn besuchen soll?!? Klar es gibt Rollstuhl-Fahrdienste, aber zum einen sind diese unglaublich teuer (da ich nicht vom Amt lebe und sowas gesponsert bekomme) und zum anderen flexibel wie die Taliban! Egal! Freundschaft wird diese Hürde überwinden, auch wenn es wohl doch nicht geklappt hat.

Derweil: Stay strong Bro! Suffer to return harder!

Das Thema Kur hatte ich ja bereits auch schon angekündigt und bekommt diesbezüglich in den nächsten Tagen ein Update (sowohl für mich, als auch hier im Blog).

Immerhin konnte ich einen „Vorsatz“ mehr oder weniger umsetzen: Meine Ernährung.

Damit ich – für den Fall der Fälle – einigermaßen körperlich portabel bin, muss der Bauch weg! Also was machen? Das Wort „Diät“ lässt einen ja schon von Anfang an verzweifeln und macht mehr Hunger, als man eh schon hat. Also LCHF und mehr Gemüse. Ich muss gestehen: Es geht sogar und ist ziemlich lecker, wenn da die ausufernden Schlamper-Tage nicht wären. So eine Butterbrezel ist einfach unglaublich lecker und muss – im Moment – noch einfach sein. Aber: Ich bin dran!

Dank meinem Kindle (welch geile Erfindung, auch wenn ich den Duft eines klassischen Buches vermisse) habe ich zudem noch ein ganzes Buch geschafft. Hat das Spass gemacht! Ich freue mich schon auf das nächste Buch…

So, das soll es erstmal gewesen sein. Bis zum nächsten Monatszyklus.

Stay tuned…

Leave A Comment

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.