Monatszyklus – Breaking Bad

„Every day…

The same fucking thing

Your shit attitude makes my ears ring

See my happiness slipping away

I can’t stand another day“

Kann denn nicht irgend jemand „Pause“ drücken?!?

Dieser Monat war einer der belastendsten, den ich erlebt habe. Ich habe das Gefühl, trotz Krankschreibung und Schlaftabletten einfach keine Ruhe zu finden. Bei jedem noch so kleinen Fortschritt kommt gleich ein großer Rückschritt.

Wenn ich daran denke, so wünschte ich mir sogar diese Zeit zurück. Warum? Weil es mir selbst da besser ging. Ich merke, wie sich mein Umfeld die letzten Wochen verändert hat. Ich bekomme kaum mehr etwas mit. Okay, ich kann es durchaus verstehen, denn im Gegensatz zu früher habe ich Angst „raus zu gehen“ und unter Menschen zu sein. Die meisten Wege sind unglaublich pragmatisch: Von A nach B in möglichst kurzer Zeit und hoffentlich niemandem begegnen. Zeitgleich fühle ich mich in meiner Wohnung alles andere als wohl. Es ist wie die Wahl zwischen Pest und Cholera. In den nächsten Tagen und Wochen muss ich leider öfter aus meinem Gefängnis in die freie Welt und allein der Gedanke daran macht mich fertig.

Auch kommen immer wieder Wünsche auf, die mir Angst machen. Es geht jetzt nicht um diesen einen Wunsch, von dem lediglich zwei Menschen wissen. Es sind eher wieder die Wünsche, etwas von der Welt zu sehen. Amsterdam hat sich so festgesetzt, dass ich zeitweise das Gefühl hatte bereits dort gewesen zu sein. Aber: Diese Wünsche beißen sich extrem mit der Angst unter Menschen bzw. nach draußen zu gehen.

Einfach mal eine Pause von wirklich ALLEM ist auch ein Wunsch… Ein ziemlich unrealistischer jedoch.

Vielleicht hilft ja – mal wieder – Bier…

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