Mein Freund die re:publica 17 in Berlin

Es ist Freitag und ich habe Urlaub! Warum nur einen Tag? Ich bin platt von den Eindrücken der letzten Tage. Ich war auf der re:publica 17 in Berlin!!!

Nach vielen Jahren bot sich mir die Möglichkeit die Netzkonferenz der Konferenzen live zu erleben! Hier mal mein Reisebericht.

Anreise – Gut geplant ist halb gewonnen

Aufgrund der Tatsache, dass ich noch keine Assistenz habe (daran arbeite ich noch) hatte sich meine Schwester bereiterklärt mit mir nach Berlin zu reisen. Dank ihr war die Anreise sicher und auch die Versorgung. Was ich besonders an ihr liebe? Wenn mir jemand dumm kommt: Game Over Bitches!

Der Reiseplan war aufgrund der Tatsache, dass es keinen Direktflug von Friedrichshafen gibt ein bisschen stressig:

Bahnfahrt von RV nach FN Flughafen –> Flug FDH nach FRA –> Umstieg und Flug nach TXL.

Klingt stressig und wäre es auch, wenn man als Rollstuhlfahrer nicht vorab eine simple Regel befolgt: Buche vorab JEDE Hilfe! Angefangen mit der Buchung über Egencia meines Arbeitgebers (basiert auf Expedia) und diversen Telefonaten mit der Lufthansa und Hotels konnte eine barrierefreiheit sichergestellt werden. Aber auch das Taxi von Tegel sollte vorab mit guter Planung gebucht werden. Rolli-Taxis gibt es in Berlin zwar, sind aber häufig ausgebucht.

Dadurch, dass ich glücklicherweise einige Wochen im Voraus planen konnte, war sichergestellt, dass mein Rollstuhl nicht zum Problem wird. Allerdings – und hier wird mich jeder Rollstuhlfahrer verstehen – ist der Nervenkitzel beim Blick auf das Gate, die Uhr und das Taxi immer wieder ein Adrenalin-Push! Kommt wirklich ein Rolli-Taxi?!? Ja es kam!

Da ich bereits einige Male in Berlin war, kannte ich mich einigermaßen gut aus und wusste, was mich erwartet.

Die Konferenz

Da unser Hotel in der Nähe des Geländes befand (Station Berlin – U-Bhf Gleisdreieck) sind wir bereits am Vorabend zur Registrierung gegangen, was im Nachhinein die ein oder andere Stunde am Montag gespart hat. Zudem konnte man sich noch ein Bier in lauschiger Umgebung sichern und am Side-Event (pre #rp17 Currywust bei Curry36) teilnehmen.

Große Details der eigentlichen Konferenz werde ich im Company-Blog veröffentlichen, denn das wird sehr beruflich und hat nicht viel mit meinem Blog zu tun.

Ich muss gestehen, dass ich selten ein so perfekt organisiertes Großevent erleben durfte. Barrieren gab es eigentlich keine und wenn doch, konnten die problemlos umschifft werden, oder es war jemand da der dabei geholfen hat.

Abreisen will auch geplant werden

Auch bei der Abreise sollte alles frühzeitig geplant werden, aber wenn man eh den selben Reiseweg vor sich hat, dann sollten keine Probleme auftreten. Dennoch: Nervenkitzel beim Warten auf das Rolli-Taxi ist hier einfach angesagt.

Fazit

Berlin ist immer eine Reise wert, soweit so gut. Allerdings muss ich gestehen, dass ich diese wundervolle Stadt nicht mehr liebe. Ich denke, allein die Barrierefreiheit von und das Wetter (Gott waren die Tage kalt) von Valencia haben mir meinen Traum von Berlin irgendwie verdorben. Leben in Valencia wäre ein Traum, Berlin zu besuchen einfach wundervoll.

Ich habe die Tage viele liebe Menschen in Berlin getroffen und freue mich auf das nächste Mal! Leider hat es nicht geklappt mich mit der liebsten Käthe zu treffen…

Ein großes Dankeschön geht an meine Schwester, ohne die dieser Trip nicht möglich gewesen wäre. Auch ein Danke an meinen Arbeitgeber Avira, welcher die Kosten übernommen hat.

P.S. Impressionen meines Trips gibt es bei Instagram!

4 Comments

  1. A. 12/05/2017 at 7:46 PM

    Freut mich dass es so gut gelaufen ist! Aber haste ja auch selber geplant.
    Zur logistischen Optimierung geht’s dann nächstes Jahr gleich aus’m Waldstadion zum Flughafen, gell!? 😉

    Reply
    1. Arthur 12/05/2017 at 7:47 PM

      Mit Verlusten muss man leben 😉

      Reply
  2. Da Höld 16/05/2017 at 1:45 PM

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    Weiter so Arthur, Respekt und Annerkennung für das was Du tust.
    Bester Satz“Game over Bitches“.

    Reply
    1. Arthur 16/05/2017 at 1:47 PM

      Danke dem Höld! 😉

      Reply

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