Kraftlose Träume

„Kann man dir was gutes tun?“ Oder „Was wünscht du dir denn?“ wurde ich in den letzten Wochen öfter mal gefragt.

Ich glaube den einzigen wirklichen Wunsch, den ich in meinem Leben habe kennen nur zwei Menschen, denen ich bis aufs Blut vertraue. Darum werde ich diesen auch hier nicht preisgeben.

Aber was ist mit den anderen – alltäglichen – Wünschen, Hoffnungen und Träumen? Davon gibt es ein paar. Es sind jedoch keine materielle Dinge, nach denen ich mich sehne.

Ich möchte eigentlich nur etwas von dieser Welt sehen und erleben. Klar, mein Traum, meine letzten Atemzüge in Valencia zu genießen wird sich nie verwirklichen ; soviel ist klar. Aber ich möchte – keine Ahnung warum – mal nach Amsterdam. Noch einmal eine Fahrt auf der Fähre von Vancouver City nach North Vancouver. Ein Bier trinken am Fuße der Karlsbrücke in Prag. Ein Heimspiel meines Valencia CF im altehrwürdigen Estadio Mestalla. Guinness in einem irishen Pub… Ach egal.

Meine Mutter meinte einmal „Wenn du von heute auf morgen gesund bist, sehen wir dich wohl nie wieder…“. Ich glaube, damit hätte sie wohl recht.

Naja… So schön das träumen auch ist, so wenig Kraft habe ich um dies umzusetzen. Irgendwie will ich es auch gar nicht, denn ich muss wieder zurück in mein „Leben“ und mich mit dem einzigen wirklichen Wunsch auseinandersetzen. Ob ich psychisch und physisch die Kraft dafür habe wage ich zu bezweifeln.

Die kommenden Tage werde ich mir überlegen, ob ich diesen Blog überhaupt noch weiterführen werde, oder ins digitale Nirvana schicke.

Jetzt aber erstmal ein weiteres Bier.

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