Eine unbequeme Wahrheit

Seit einiger Zeit bin ich ohne Adblock „unterwegs“ und: Ich fühle mich wohl dabei!

Liebe Leser, der Kollege Jan Gleitsmann sagt „Leute, die Werbeblocker einsetzen, finde ich asozial“. Klingt komisch – ist aber so! Sicherlich kann man sich über die Wortwahl streiten, jedoch finde ich Jan trifft den Nagel auf den Kopf. Vor einigen Jahren machte Al Gore Schlagzeilen mit dem Dokumentarfilm „Eine unbequeme Wahrheit“ und diese Wortwahl hat den meisten auch nicht gefallen, aber dies muss es auch nicht.

Ich für meinen Teil benötige keine Werbeeinblendungen um meinen Blog oder mein Leben zu finanzieren, denn ich mache dies nebenbei und mehr aus Spaß. Jedoch bin ich beinahe 20 Stunden am Tag online und somit auf vielen Blogs und anderen Seiten unterwegs, welche sich durch Werbung finanzieren. Mein Tag beginnt meistens gegen 7.oo morgens und endet um 1.oo nachts mit Spiegel Online. Kosten? Keine! Dafür fühle ich mich sehr gut informiert und bekomme was ich brauche. Ohne Adblock habe ich sogar ein gutes Gewissen dabei und festgestellt, dass ich nun bewusster konsumiere. Seiten mit aufdringlicher Werbung (Overlays, Videos im Autoplay, erzwungener Facebook-Like) müssen sich nun bei mir „bewerben“ und mich mit qualitativ gutem Content überzeugen. Manchmal stelle ich dann fest, dass die Werbung zum Content passte und ich mir dies eigentlich nicht mehr antun müsste. Mit Adblock war mir dies dann teilweise gar nicht bewusst.

Ganz arg schlimm in meinen Augen: „Akzeptable Werbung“. Jeder spricht über die Netzneutralität und Zensur in totalitären Staaten. Für mich persönlich ist solch ein Programm eine Art der Bevormundung und Zensur. Just my two Cents…

Leave A Comment

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.