A matter of time

Die Tage vergehen und ich bin in Gedanken woanders. Früher war vieles – nicht alles – besser. Es sind aber keine gesellschaftlichen oder technologischen Entwicklungen die mir zu denken geben, sondern mein sogenanntes Leben.

Seit dem ich denken kann bin ich mir meiner Lage durchaus bewusst. Die Krankheit namens SMA, welche mich still und heimlich, jedoch unignorierbar Tag und Nacht begleitet.

Früher konnte ich sicherlich nicht alles und war auch da eingeschränkt, jedoch ging es mir wesentlich besser. Ich hatte Gedanken was die Zukunft anging allerdings keine Angst davor, denn ich war irgendwie noch autonom. Heute dagegen habe ich Angst zu verenden. Verenden weil ich keinerlei Autonomie mehr haben könnte (und vermutlich wohl auch werde) und nur noch auf andere angewiesen bin. In den vergangenen Wochen habe ich festgestellt, dass ich soviel Kraft verloren habe wie in den letzten 10 Jahren zusammengenommen.

Eine gute Seite hat diese Erkrankung: Man fokusiert sich auf das Wesentliche! Die Frage, welche ich mir nun noch beantworten muss: was ist das Wesentliche?

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